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Jersey


Was näht man daraus?

Jersey ist zweifellos einer der beliebtesten und vielseitigsten Stoffe im gesamten Sortiment und der absolute Bestseller in der DIY-Welt. Durch seine feine Maschenstruktur – Jersey wird gestrickt, nicht gewebt – bringt er von Natur aus eine hohe Elastizität mit. Aus diesem Grund ist Baumwolljersey, oft mit einem leichten Elasthan-Anteil versehen, der absolute Favorit für bequeme Alltagskleidung. Man näht daraus in erster Linie T-Shirts, gemütliche Freizeitkleider, bequeme Leggings, leichte Mützen, Loopschals und vor allem Kinder- sowie Babykleidung. Die weiche Haptik und die Dehnbarkeit sorgen für einen unvergleichlichen Tragekomfort, der jede Bewegung mitmacht. Für fließendere, elegantere Schnitte eignet sich Viskosejersey hervorragend, da dieser weicher fällt und eine leicht kühlende Wirkung auf der Haut hat, was ihn zum idealen Begleiter für sommerliche Outfits macht.

Wie wäscht man ihn?

Bei der Pflege von Jerseystoffen gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, um die Farben und die Formkraft lange zu erhalten. Grundsätzlich sollte Jersey vor dem ersten Zuschnitt immer gewaschen werden. Da Baumwolle eine Naturfaser ist, kann der Stoff bei der ersten Wäsche um bis zu fünf Prozent einlaufen. Gewaschen wird Jersey am besten bei 30 bis maximal 40 Grad im Fein- oder Pflegeleichtwaschgang. Um die aufgedruckten Muster zu schonen und Pilling (Knötchenbildung) auf der Oberfläche zu vermeiden, dreht man die fertigen Kleidungsstücke stets auf links. Ein Colorwaschmittel hilft, die Leuchtkraft der Farben zu bewahren. Auf den Einsatz eines Wäschetrockners sollte nach Möglichkeit verzichtet werden, da die Hitze die empfindlichen Elasthanfasern schädigen und den Stoff auf Dauer ausleiern kann. Ein Trocknen an der frischen Luft ist schonender.

Welche Nadel nutzt man?

Für die perfekte Naht ist die Wahl der richtigen Maschinennadel bei Jersey absolut entscheidend. Da der Stoff gestrickt ist, würde eine spitze Universalnadel die feinen Maschen durchtrennen, was nach wenigen Wäschen zu unschönen Löchern entlang der Naht führt. Verwenden Sie daher zwingend eine Jersey- oder Stretch-Nadel (meist in der Stärke 70 oder 80). Diese Nadeln verfügen über eine abgerundete Kugelspitze, die die Fäden des Gewebes sanft zur Seite schiebt, ohne sie zu verletzen. Genäht wird idealerweise mit einem elastischen Stich, wie dem Zickzack-Stich oder speziellen Stretch-Stichen der Nähmaschine. Wer eine Overlock-Maschine besitzt, ist klar im Vorteil: Sie näht, versäubert und schneidet den elastischen Stoff in einem Arbeitsgang perfekt ab. Achten Sie darauf, den Stoff beim Nähen nicht zu ziehen.


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